Gedicht #02 “Wenn ihr mir helft”

Sachbücher sind eine Sache,

Gedichte eine andere. Sachbücher habe ich geschrieben, sie mir teilweise auch abgerungen. Aber Gedichte? Die haben mich nie so wirklich interessiert. Und selbst welche zu schreiben, daran habe ich nicht einmal im Traum gedacht. Und dann wache ich eines morgens auf, habe ein paar Reime wie aus einem vergessenen Traum im Kopf und spüre, das musst du aufschreiben.  Wenige Stunden später ist das erste Gedicht fertig. Die nächsten Tage kommen zwei weitere zu mir! Magisch? Ich finde schon! Seitdem ist mir keines mehr zugeflogen.

Hier also Gedicht #02:

wenn ihr mir helft

 

wenn ihr mir helft erhab´ne freunde
kann ich es wagen
dem zweifel wahres ins gesicht zu sagen
wenn ihr mir helft erhab´ne freunde
kann ich´s riskieren
mein einstmals stolzes ich in langmut zu verlieren
wenn ihr mir helft erhab´ne freunde
erkenne ich in IHM stets klarer
den allumfassend ungeoffenbarten offenbarer
wenn ihr mir helft erhab´ne freunde
seh ich in seinem SOHN
des ringend menschen rettend weg und höchsten lohn
wenn ihr mir helft erhab´ne freunde
wächst mir in seinem HEILIG GEISTE
die kraft und nahrung zu für meine heimwärtsreise
wenn ihr mir helft erhab´ne freunde
kann ich den EINEN
erneut mit meinem wahren selbst vereinen
wenn ihr mir helft erhab´ne freunde
wird nach millionenfachem irren
des schmerzes harter knoten sich wie von selbst entwirren
weil ihr mir helft erhab´ne freunde
kann ich es wagen
geschenktes licht verschenkend in die nacht zu tragen
weil ihr mir helft erhab´ne freunde
sprech ich noch stehend in der nacht
bar jeden zweifels – bald ist´s vollbracht

 

Text & Photographie / Stefan Kälberer

 

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